Galileo: Störfunk aus China
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Die europäischen Pläne für den Aufbau des satellitengestützten Navigationssystems GALILEO werden zurzeit von China gestört. Die Chinesen haben für ihr eigenes globales System COMPASS (ehemals Beidou) die gleiche Radiofrequenz für die Übertragung reserviert wie die Europäer.
Damit könnte der sicherheitsrelevante Teil des europäischen Projekts faktisch nutzlos werden. China sollte bekanntlich zunächst am Projekt GALILEO beteiligt werden, wurde dann aber 2007 nicht in die wichtigen Entscheidungsgremien hinein gelassen. Daraufhin hatte China mit dem Bau seines eigenen Systems begonnen. Derzeit ist noch kein System in der Lage, die reservierte Frequenz vollständig zu nutzen. Die Vereinbarungen der Internationalen Telekommunikationsunion sehen, dass jenes Land in den Besitz der reservierten Frequenz gelangt, das sie als erste mit einem funktionsfähigen System benutzt. Alle anderen dürfen die Wellenlänge dann nicht mehr stören.
COMPASS wird derzeit mit fünf chinesischen Satelliten bereits regional betrieben. Diese decken das chinesische Territorium zwar weitgehend ab, gleichwohl wird im kommerziellen Bereich, z.B. bei der Fahrzeugnavigation vorrangig noch auf GPS-Satelliten zugegriffen. Geplant ist in den nächsten zwei Jahren der Start weiterer zehn Satelliten. Im Jahr 2015 soll COMPASS dann mit mehr als 30 Satelliten global voll funktionsfähig sein. GALILEO hingegen lässt wohl noch auf sich warten…
Quelle: VDV-Online
Damit könnte der sicherheitsrelevante Teil des europäischen Projekts faktisch nutzlos werden. China sollte bekanntlich zunächst am Projekt GALILEO beteiligt werden, wurde dann aber 2007 nicht in die wichtigen Entscheidungsgremien hinein gelassen. Daraufhin hatte China mit dem Bau seines eigenen Systems begonnen. Derzeit ist noch kein System in der Lage, die reservierte Frequenz vollständig zu nutzen. Die Vereinbarungen der Internationalen Telekommunikationsunion sehen, dass jenes Land in den Besitz der reservierten Frequenz gelangt, das sie als erste mit einem funktionsfähigen System benutzt. Alle anderen dürfen die Wellenlänge dann nicht mehr stören.
COMPASS wird derzeit mit fünf chinesischen Satelliten bereits regional betrieben. Diese decken das chinesische Territorium zwar weitgehend ab, gleichwohl wird im kommerziellen Bereich, z.B. bei der Fahrzeugnavigation vorrangig noch auf GPS-Satelliten zugegriffen. Geplant ist in den nächsten zwei Jahren der Start weiterer zehn Satelliten. Im Jahr 2015 soll COMPASS dann mit mehr als 30 Satelliten global voll funktionsfähig sein. GALILEO hingegen lässt wohl noch auf sich warten…
Quelle: VDV-Online
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| Veröffentlicht am: | 06. April 2009 17:33 |
| Geschrieben von: | D.Hoffmann |
| Gelesen: | 3355 mal |
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