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Bundesweit beste Diplomarbeit aus NRW
Absolventen der Fachhochschule Bochum erhielten Preis des VDV
23. Mai 2006 11:13 - D.Hoffmann
Zwei Absolventen der Fachhochschule Bochum, sind in diesem Jahr die bundesweit Besten im Bereich Vermessung/Geoinformation. Sie erhielten jetzt den Preis des Verbandes Deutscher Vermessungsingenieure e.V. (VDV): Dipl.-Ing. Carmen Engels aus Bottrop und Dipl.-Ing. Volker Dittscheidt aus Soest wurden für ihre gemeinsame Abschlussarbeit zum Thema "Einsatz eines Laserscanners für die Volumenermittlung und DGM-Erstellung im Vergleich mit herkömmlichen Verfahren" ausgezeichnet.

Ziel der von Prof. Dr. Norbert Kersting betreuten Arbeit war es, herauszufinden, ob ein terrestrischer Laserscanner für Messaufgaben geeignet ist, die bisher mit herkömmlichen Messmethoden (Tachymeter und GPS) durchgeführt wurden. Die in der Diplomarbeit durchzuführenden praktischen Aufgaben umfassten damit drei völlig verschiedene Aufgabengebiete des Vermessungswesens: Laserscanning, GPS-Messungen sowie die Programmierung von Anwendungssoftware.

Im Rahmen der Arbeit war zudem ein mathematisch anspruchsvolles Problem zu lösen und in eine praktische Anwendung zu übertragen. Die von Carmen Engels und Volker Dittscheidt vorgelegte Diplomarbeit ist von der Jury als sehr herausragend beurteilt worden. Mit dem VDV-Preis würdigt der Berufsverband junge Hochschulabsolventen.

Quelle: Geobranchen
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Geobasisdatenportal NRW nun online!
Digitale Karten und Luftbilder schnell verfügbar
12. April 2006 17:35 - D.Hoffmann


Ab sofort können Geobasisdaten wie topografische Karten, Luftbilder und Geländemodelle von Nordrhein-Westfalen rund um die Uhr einfach über das Internet bestellt werden. ?Mit dem neuen Geobasisdatenportal der Landesvermessung machen wir wichtige Informationen direkt verfügbar?, erklärte Innenminister Dr. Ingo Wolf am 12. April 2006 in Düsseldorf.

Unter www.geobasis.nrw.de findet jeder Interessierte einen detaillierten Überblick über das Angebot nordrhein-westfälischer Geobasisdaten. Im digitalen Warenkorb können die gewünschten Produkte einfach ausgewählt werden. Besonderer Vorteil: Die Daten werden nach der Bestellung vollautomatisch über das Internet bereitgestellt.
?Dadurch lassen sich die Geobasisdaten ohne jede Wartezeit für die verschiedensten Anwendungen wie Planungen, Auswertungen und Marketingmaßnahmen einsetzen?, erklärte Wolf. Besonders für Investoren aus dem In- und Ausland sei es nun wesentlich einfacher, auf der Suche nach einem geeigneten Standort an aktuelle Grundlagen über NRW zu gelangen.
 
Nach der kurzer Anmeldung über die Eröffnungsseite erscheint die Übersichtskarte von NRW als erste Orientierungshilfe. Mit Hilfe einer virtuellen Lupe wählt der Anwender den gewünschten aus. Anschließend lassen sich weitere Details wie Maßstab, Bezugssystem und das bevorzugte Dateiformat festlegen. Eine Vorschaufunktion erlaubt zu überpüfen, ob die ausgewählten Daten den Vorstellungen entsprechen. Je nach Menge werden die Daten über das Internet bereitgestellt oder auf Datenträger per Post zugesandt.
?Das Verfahren ist schnell, sicher, jedem zugänglich und ein wichtiger Schritt zu einer effizienten und modernen Verwaltung?, so Wolf. Zusätzlich zu dem digitalen Angebot werden über den Onlineshop auch analoge Produkte wie Verwaltungs-, Freizeit- und Wanderkarten angeboten. ?Unser Ziel ist es, den Menschen alle Produkte der Landesvermessung einfach und bedarfsorientiert zugänglich zu machen?, betonte Innenminister Wolf.

Link: Geobasisdatenportal NRW

Quelle: Geobranchen
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Kooperation bei der Luftbilderstellung
Kooperationsvertrag wurde geschlossen
22. März 2006 16:00 - D.Hoffmann
Der Regionalverband Ruhr (RVR) und das Landesvermessungsamt Nordrhein-Westfalen (LVermA NRW) arbeiten jetzt bei der Erstellung von farbigen Luftbildern und Orthophotos (maßstäbliche Luftbilder) für das Ruhrgebiet zusammen. Ein entsprechender Kooperationsvertrag zwischen beiden Institutionen wurde jetzt geschlossen.

Im Jahr 2006 wird das LVermA seine Befliegungen für Nordrhein-Westfalen auf einen dreijährigen Turnus umstellen. Damit wird erstmals das RVR-Gebiet in einem Jahr komplett beflogen, die nächste Aktualisierung ist für 2009 geplant. Die Kosten für die Befliegung und die Erstellung der Orthophotos im RVR-Gebiet teilen sich beide Institutionen.
Die Kooperation wurde ermöglicht, da der RVR und das LVermA NRW ihre Befliegungsprogramme und die technischen Rahmenbedingungen aufeinander abgestimmt haben. Hierdurch werden allein beim RVR Kosten von etwa 65.000 Euro eingespart.
Beide Institutionen werden die Ergebnisse für ihre Aufgaben nutzen und daraus die verschiedensten Produkte entsprechend ihrem Auftrag ableiten.

Quelle: Geobranchen
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Novellierung des §6 BauO NRW
Die legendäre deutsche Bürokratie
16. März 2006 17:50 - D.Hoffmann
Jeder Vermessungstechniker der zumindest ab und zu einen Lageplan im Innendienst ausarbeitet kennt die Hürden der Gesetzgebung wenn es um Abstandflächen, Grundflächen- und Geschossflächenzahlen geht. Wann ist eine Gaube eine Gaube und kein Gebäudeteil?? Darüber gibt es neben den Vorschriften unzählige Gerichtsbeschlüsse die manchmal für den individuellen Fall neu interpretiert werden müssen. Und nicht nur das. Allein schon die Frage : Welche BauO-Ausgabe wird für die Berechnung zur Grundlage genommen? Es ist nicht so dass immer die aktuelle BauO angewendet wird. Das wär ja zu einfach. Nach einem Gerichtsbeschluss muss immer die BauO angewendet werden die jeweils beim eintreten der Rechtskraft des jeweiligen Bebauungsplans aktuell war...

Weiterlesen auf www.vermessungstechniker.net

Quelle: vermessungstechniker.net
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Modernisierung des Berufsbildes
Bestrebungen zur Neuordnung
23. Februar 2006 16:42 - D.Hoffmann
Im Rahmen der Bestrebungen zur Neuordnung, bzw. Modernisierung des Ausbildungsberufes "Vermessungstechniker/in" präsentierte Frau Dipl.Ing. Kerstin Will den Vortrag "Berufsbildungsgesetz 2005 und die Auswirkungen".

Zu diesem Thema wurde ein Diskussionsforum beim Landesvermessungsamt NRW eingerichtet. Aber auch in unserem Forum könnt ihr über die Fragestellung diskutieren.

Weitere Links im Vortrag waren:
Begründung der einzelnen Änderungen
Synopse 2005 ? 1969
Beschreibung der Verfahrensweise zur Neuordnung beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BBiB)
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Podiumsdiskussion zum Berufsbild der VTs
Zusammenfassung der Podiumsdiskussion
10. Februar 2006 15:00 - D.Hoffmann
Am 1. Februar 2006 fand in Essen eine Podiumsdiskussion zum Berufsbild "Vermessungstechniker/-in" statt. Herr Hermann Theune vom Berufskolleg Ost der Stadt Essen hat nun eine kurze Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge veröffentlicht. Hier ein kleiner Auszug:

Einigkeit besteht in der Forderung, dass VT intensiver als bisher im GIS-Bereich ausgebildet und einige alte Zöpfe in der Ausbildung abgeschnitten werden müssen. Ebenso wird die Notwendigkeit gesehen, das Berufsbild so zu öffnen, so dass VT auch in anderen Disziplinen der Geo-Berufe Verwendung finden können.

Zum gesamten Artikel

Quelle: WBVK e.V.
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EPS und HEPS jetzt auch über mobiles Internet
Satellitenpositionierungsdienste online verfügbar
31. Januar 2006 13:04 - D.Hoffmann
Ab sofort kann die Einwahl für die Echtzeit-Satellitenpositionierungsdienste SAPOS-EPS und -HEPS in NRW auch über Internet erfolgen. Neben dem Sprachkanal (Zeittarif) des GSM-Mobilfunks steht jetzt auch der Datenkanal (Mengentarif) zur Einwahl bereit. Das neue Verfahren mit dem Namen Ntrip (Networked Transport of RTCM via Internet Protocol) nutzt die Möglichkeiten des mobilen Internets zur Punktbestimmung mit SAPOS. Der Anwender wählt sich hierbei mit seinem Mobiltelefon aus dem Gelände mit einer GPRS- oder UMTS-Verbindung ins Internet ein und kann direkt die anliegenden EPS- oder HEPS-Korrekturdatenströme abrufen.

Für den EPS-Dienst in NRW werden bislang die Korrekturdaten über die UKW-Sender des WDR mit einer Lagegenauigkeit von ein bis drei Metern bereitgestellt. Neben diesen bisherigen Verfahren können nun erstmalig Lagegenauigkeiten im Bereich von einem halben Meter mit Hilfe von Ntrip - entsprechende Ausrüstung wie GSM-Handy und professioneller GPS-Empfänger vorausgesetzt - erreicht werden. Entwickelt wurde Ntrip vom Bundesamt für Kartographie und Geodäsie in Frankfurt am Main und dem Informatik Centrum Dortmund. Ntrip ist für den HEPS-Dienst in einigen Bundesländern bereits verfügbar und kann bei der jeweils zuständigen Landeseinrichtung beantragt werden. Für den EPS-Dienst wird Ntrip seitens der Vermessungsverwaltungen derzeit ausschließlich in NRW angeboten.

Quelle:  Geobranchen
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Kreis Coesfeld stellt Weichen für ALKIS
Neues GIS Portal
30. Januar 2006 16:56 - D.Hoffmann
Der Kreis Coesfeld in Nordrhein-Westfalen realisiert sein neues GeoPortal mittels des AED-SICAD GIS Portal, auf das sich die Kreisverwaltung im Dezember 2005 vertraglich festgelegt hat. Fachliche Gründe für die Entscheidung sind die Synergien zwischen dem Liegenschaftskataster und der intensivierten Nutzung der Geodaten in kommunalen Fachaufgaben wie dem Umweltbereich sowie die Perspektiven bei ALKIS. Ziel ist die Homogenisierung der IT-Landschaft anhand abgestimmter Basistechnologie mit entsprechender Kosteneffizienz.
 
Das GIS Portal dient dem Kreis Coesfeld, zukünftig auch als Grundlage für die Auskunft der ALKIS-Daten im Internet. Bis zur Einführung von ALKIS werden ALK- und ALB- Informationen und Informationen zu Punkten sowie Vermessungsunterlagen im ?Extranet? für berechtigte Personen zur Verfügung gestellt.
Angesichts der bereits getroffenen fachlichen Entscheidung für die 3A Produktlinie von AED-SICAD setzt die Kreisverwaltung Coesfeld über die Anwendungen zur Datenhaltung und Fortführung des Liegenschaftskatasters hinaus auch bei der Web-Auskunft durchgängig auf die Applikationen von AED-SICAD.

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Quelle: Geobranchen
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Erste Galileo-Signale sind angekommen
Nutzlasterprobung dauert an
14. Januar 2006 18:39 - D.Hoffmann
Darmstadt/Paris - Der erste Testsatellit für das europäische Navigationssystem Galileo hat am Donnerstag die ersten Signale gesendet. Die Signale seien von der Beobachtungsstation für Atmosphären- und Radiowellenforschung im britischen Cilbolton und über die ESA-Bodenstation im belgischen Redu registriert und analysiert worden, wie die ESA in Paris und Darmstadt mitteilte. Die Nutzlasterprobung von Giove-A dürfte bis Mitte Februar abgeschlossen sein, hieß es.

Mit dem Testsatelliten hat das neue Navigationssystem den Angaben zufolge "den ersten Meilenstein auf dem Weg zu seiner vollen Einsatzbereitschaft" erreicht. Eine russische Sojus-Trägerrakete hatte den Testsatelliten "Giove-A" am 28. Dezember auf eine Umlaufbahn von 23 200 Kilometern hochgeschossen (wir berichteten). Die Europäische Weltraumorganisation ESA und die Europäische Union wollen bis 2010 mit dem auf 3,8 Milliarden Euro veranschlagten Projekt Galileo eine zivile Konkurrenz zum militärisch kontrollierten US-System GPS im All stationieren. (APA/dpa)

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Das Galileo-Zeitalter hat begonnen
Erster Galileo-Satellit geht auf Position
29. Dezember 2005 15:27 - D.Hoffmann
Der erste von zwei Testsatelliten für das europäische Navigationssystem ist gestern Morgen vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan ins All gestartet. Die russische Sojus-Trägerrakete brachte den Testsatelliten ?Giove-A" auf eine Umlaufbahn in 23 200 Kilometern Höhe. Am Abend hatte der Satellit seine endgültige Position erreicht.

Der Start des Testsatelliten sei ein wichtiger Meilenstein für Galileo, sagt Dominique Detain von der Europäischen Weltraumorganisation Esa in Paris. ?Der Übergang von der Theorie zur Praxis ist ein wesentlicher Schritt", sagt Detain. Die Europäer betreten mit Galileo in mehrfacher Hinsicht Neuland. Mit dem so genannten mittleren Orbit fehlen noch Erfahrungen. ?Wir kennen die radioelektrische Umgebung dieser Umlaufbahnen noch nicht genau", sagt Detain.

Der kleine Satellit soll vor allem Frequenzrechte sichern, die Galileo von der Internationalen Fernmeldeunion zugeteilt wurden. Damit diese nicht verloren gehen, muss ein Satellit spätestens im Juni 2006 ein Signal aus dem Weltraum senden. Falls Giove-A Probleme bereitet, steht Giove-B bereit. Dieser zweite Testsatellit soll im März in den Weltraum gebracht werden.

Darüber hinaus wird der Satellit während seiner auf zwei Jahre angelegten Mission aus einer stabilen Umlaufbahn heraus neue Technologien testen, darunter zwei Rubidium-Atomuhren und neue, speziell für Galileo entwickelte Signalgeneratoren. Erprobt werden sollen zudem neue Schlüsseltechnologien unter erhöhter Strahlungsintensität im All.

2008 folgt dann die erste Mini-Flotte mit vier Galileo-Satelliten. Ende 2010 sollen 30 Galileo-Satelliten die Erde umkreisen und eine bis auf zehn Zentimeter genaue und damit präzisere Ortsbestimmung als das amerikanische Konkurrenzsystem ?Global Positioning Service (GPS)" ermöglichen. Galileo wird auch in der Vermessung für eine noch genauere Sateliten unterstütze Vermessung führen.
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